So nah und doch so fern? 

In der Schweiz ankommen, um zu bleiben.

Gute Jobs mit hohen Löhnen, vergleichsweise niedrige Steuern, ein modernes Gesundheitssystem, saubere Luft, pittoreske Ortschaften und eine atemberaubende Landschaft - all das lockt mehr als 35.000 Deutsche jedes Jahr, in die Schweiz auszuwandern. 
Ein Drittel dieser Menschen sind nach einem Jahr wieder weg. Enttäuscht, frustriert und um einen Traum ärmer. 
Weshalb? Die Gründe sind vielfältig. So vielfältig, wie es Menschen gibt, die bei diesem Wagnis aufeinander treffen. Einer der häufigsten Gründe sei hier beispielhaft genannt: Die sgn. "Gleichheitsannahme". Nur weil im größten Teil der Schweiz ebenfalls Deutsch (mit Dialekt) gesprochen wird, heißt das nicht, dass auch immer das Gleiche gemeint ist. Und so entstehen Missverständnisse, die oftmals aufgrund der zurückhaltenden Art der Schweizer nicht offen ausgesprochen werden. Und doch spürbar sind, aber vom Neuankömmling nicht eingeordnet werden können. Was also tun?

Lernen Sie in Workshops und individuellen Beratungsgesprächen die Kultur und die Schweizer Mentalität kennen. Verstehen Sie die Gründe für die Unterschiedlichkeit, die sich aus geographischen und geschichtlichen Besonderheiten ableiten lassen. 
Erfahren Sie mehr über die Do's und Dont's im Job, unter Nachbarn, Freunden und Fremden. 
Trainieren Sie eine gute, passende Kommunikationskompetenz. Und all dies, ohne sich zu verbiegen. Mit der Würdigung unserer Unterschiedlichkeit. 

Pia S. meint: „Ich merke oft, dass die Deutschen sehr direkt und forsch sind. Manchmal wäre es schön, wenn sie ein bisschen mehr Zurückhaltung zeigen würden. Das kann zu einem entspannteren Umgang führen und helfen, Missverständnisse zu vermeiden und das Miteinander angenehmer zu gestalten.“ 

Karin K. bringt es auf den Punkt: „Ich arbeite gern mit meinen deutschen Kollegen zusammen. Sie sind verbindlich, verlässlich und kompetent. Es würde jedoch helfen, wenn sie etwas mehr Sensibilität für unsere Arbeitskultur aufbringen würden. Ich haben manchmal das Gefühl, dass sie die Hierarchien und den Umgang im Job hier in der Schweiz nicht ganz verstehen.“ 

Urs W. sagt:  "Wir Schweizer brauchen eben ein bisschen mehr Zeit, um uns zu öffnen. Manchmal muss man einfach Geduld haben und ein bisschen zuwarten. Aus einer Arbeitsbeziehung kann so durchaus eine echte Freundschaft entstehen. Das kann schon mal länger dauern, aber ich finde, es lohnt sich. Die tiefen Verbindungen, die dabei entstehen, sind einfach unbezahlbar.“